Der Estrogenrezeptor alpha (ERa)

Der Estrogenrezeptor a findet sich braun gefärbt in den Zellkernen der Tumorzellen. Die Bindegewebszellen unten rechts im Bild haben keinen ER a und sehen blau aus.

Der ER a ist das Ziel für die beiden Estrogene Estradiol (E2) und Estron (E1). Diese beiden Hormone aktivieren den Zellstoffwechsel in gesunden wie in kranken Zellen. Kann der ER α nachgewiesen werden, bringt es Sinn, die beiden Östrogene E1 und E2 zu vermindern. Das geht mit dem Tamoxifen. Das Tamoxifen setzt sich auf den ER α und blockiert ihn. Die Produktion der beiden Östrogene bleibt dabei unbeeinflusst. Die andere Möglichkeit ist, die Produktion der Östrogene weitest gehend zu unterbinden. Hierfür eignen sich die Aromatasehemmer. Sie blockieren das Enzym Aromatase, das die Umwandlung des Testosterons aus der Nebenniere in die beiden Estrogene E1 und E2 verhindert. Generell kann gesagt werden, dass Tamoxifen besser verträglich ist, aber das Tumorwachstum nicht ganz so gut kontrolliert wie ein Aromatasehemmer. Dieser hat allerdings mehr Nebenwirkungen.

 

Weitere Informationen finden Sie bei Wikipedia